Neue Funktionen in IBM Cognos Analytics 11.0.5.

Dieses Video stellt übersichtlich die neuesten Funktionen der Cognos Analytics Plattform Version 11.0.5 dar. Die folgenden Themen werden sowohl auf Slides als auch in Software-Demos dargestellt:

  1. Neuigkeiten zu Installation und Konfiguration
  2. Inhalte teilen (share) und einbetten (iframe)
  3. Navigationspfade (navigation paths)
  4. Verbesserungen bei Dashboards und Stories
  5. Verbesserungen bei Data Modules

Inhalte teilen

Über die Buttons „Share“ bzw. „Embed“ werden URLs erzeugt, die entweder an andere Cognos-Anwender weitergegeben werden können – oder es wird ein <iframe> Tag erzeugt, über das sich Cognos Content in eine bestehende Webseite einbinden lässt. Die Parameter der URLs sind quasi selbsterklärend und können angepasst werden, um bspw. Navigationsleisten ein- oder auszublenden.

Navigationspfade

„Navigations paths“ sind Drill-Down- / Drill-Up-Pfade, die in Data Modules für relationale Daten definiert werden können. Dies sind in der Regel hierarchische Navigationspfade, z.B. innerhalb einer Produktdimension – sie sind aber hierauf nicht beschränkt. Es können beliebige Pfade definiert werden – tabellenübergreifend. Man legt auf diese Weise einen Navigationspfad für die Analyse fest. Somit kann der Anwender auch auf einem relational modellierten Package innerhab seines Data Modules gewissermaßen „OLAP“-Style hinzufügen. Cool ist die direkte Interaktion mit den Visualisierungen. So sind Drills direkt durch Rechtsklick auf die Grafik über das Kontextmenü verfügbar. Und zwar pro Achse durch entsprechenden Klick darauf oder gleichzeitig über alle Achsen durch Rechtsklick auf die entsprechenden Koordinaten in der Grafik.

Verbesserungen bei Dashboards, Stories und in der Benutzeroberfläche

Die RAVE2-Visualization Engine ersetzt alle bisherigen Engines. Neue Visualisierungstypen müssen nicht mehr manuell aus dem Web hinzugeladen werden, da Cognos mit jedem Update neue Typen in das Release mitaufnehmen will. Die bisherigen „Chart“-Objekte gelten von nun an als „deprecated“.

Die neue Cognos Version kommt mit neuen, zeitgemäßem Kartenmaterial einher. Die Maps bieten Detailinformationen bis auf Straßenebene. Im  Bereich räumlicher (geographischer) Beziehungen („Spatial“) sind laut Folie weitere spannende Neuerungen durch eine neue Partnerschaft zu erwarten, die IBM eingegangen ist. Witziges Feature: Zieht man ein Query-Item „Country“ auf das Dashborad, so wird automatisch eine Map generiert. Auch diese steht in Kommunikation mit Änderungen in den übrigen Widgets des Dashboards. Ebenfalls „witzig“: Icon Array Visualization. Beispiel: Eine Anzahl Sparschweine (= gewähltes Icon) repräsentiert den erzielten Umsatz. Ein Sparschwein repräsentiert dabei eine gerade Anzahl von Umsatz, z.B. 10 Mio EUR. 10,5 Mio. EUR werden durch 11 Sparschweine repräsentiert wobei das 11. Sparschwein nur zur Hälfte die gleiche Farbe hat wie die übrigen 10 Sparschweine.

Kleinere Verbesserungen gibt es in der Benutzeroberfläche. In der linken Sidebar gibt es jetzt Page- und Query-Explorer-Buttons – ähnlich wie man sie von Report-Studio her kennt. Data Lineage ist jetzt verfügbar – aber nur im Authoring-Mode und ausschließlich für relationale Daten. Anders als in Cognos 10 sind die Ausgabeformate HTML, CSV, Excel, PDF auch im Interactice-Viewer verfügbar und damit jederzeit änderbar. Kleinere Neuerungen gibt es auch in den Prompt-Interfaces. In List-Reportings sind nun Drill-Ups und -Downs ebenso möglich wie TOP-10 Betrachtungen. Member-Calculations können hinzugefügt werden.

Verbesserungen bei Data Modules

Packages werden nun als eine mögliche Data-Source für ein Data-Module unterstützt inkl. Prompts, Stand-Alone-Calculations and Stand-Alone-Filters. Dies gilt jedoch ausschließlich für DQM-Packages. Bindet man ein Package als Data Source ein, so besteht erst dann Zugriff auf das Query-Item eines Package, wenn eine entsprechende Relationship innerhalb des Data-Module zu diesem Package-Objekt (Query-Subject / Query-Item) erzeugt wurde.

Data Modules können mit anderen Data Modules verlinkt werden. Dies wird auch graphisch durch ein entsprechendes Symbol im Datenmodell (Diagram View) dargestellt. Auf diese Weise können Data-Module-Hierachien aufgebaut werden. Denkbar wäre z.B. dass bestimmte „Core-Data-Modules“ von IT bereitgestellt werden während der Fachbereich diese in seine Data Modules einbindet, um eigene fachbereichsspezifische Data-Sources erweitert und diese über selbstdefinierte JOINs miteinander verbindet. Links können auch aufgebrochen werden („link break“). In diesem Fall findet ein Kopiervorgang statt.

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